Einzelhandel
Die Arbeitsgruppe “Einzelhandel” hat folgende Ziele:
1. Die Ehrenfelder Einzelhändler & Dienstleister über die geplante Shopping-Mall zu informieren und den Protest dagegen zu mobilisieren.-
Dazu suchen wir den Kontakt zu den IGs der Venloer Straße und der Landmannstraße, aber auch zu weiteren inhabergeführten Geschäften, um mit gemeinsamen Stellungnahmen, Presseerklärungen und Plakaten den Widerstand der Gewerbetreibenden öffentlich zu machen.
2. Die Widerlegung der sogenannten “Potentialanalyse”, die dem Stadtbezirk ein zusätzliches Einzelhandelspotential andichtet, das dem vom Investor gewünschten Einkaufszentrum entspricht.
Dazu untersuchen wir die zahlreichen Fehler dieses Gefälligkeitsgutachtens, dessen Zahlenmaterial spätestens nach der Eröffnung von IKEA im Stadtbezirk Ehrenfeld, aber auch schon durch die Unterschlagung der im Umfeld der Moschee entstehenden Einzelhandelsflächen als Makulatur gelten darf.
3. Die Unterstützung von verschiedenen Initiativen, die den bestehenden Einzelhandel auf den Haupteinkaufsstraßen stärken und verbessern sollen.
Dazu beschäftigen wir uns mit dem im Rat der Stadt Köln eingebrachten “Baulückenprogramm” und bemühen uns um die Gründung einer Immobilien- und Standortgemeinschaft für die Venloer Straße.
Burkhard Schirdewahn ist Mitinhaber und Geschäftsführer der BUNT Buchhandlung auf der Venloer Straße. Er engagiert sich in der BI Helios, weil er der Überzeugung ist, dass Einzelhandel & Dienstleistungen auf den öffentlich zugänglichen Straßen & Plätzen in Ehrenfeld stattfinden sollten und nicht in einer sich selbst genügenden und vom Rest des Veedels getrennten Shopping – Mall.
Email: einzelhandel@bihelios.de
Kultur
Die Kulturgruppe befasst sich mit den Belangen von Kunst, Kultur, Sozialem und Bildung auf dem Helios-Gelände. Um unserem Ziel, den kulturellen Bestand auf dem Gelände zu erhalten bzw. zu erweitern und Räume zu schaffen, die von verschiedenen kulturellen und sozialen Initiativen genutzt werden können, betreiben wir Netzwerkarbeit, für die wir noch viel Unterstützung benötigen.
Pascal Nordmann ist selbstständiger Fotograf und ansässig in Ehrenfeld. Er arbeitet in der BI Helios, weil er glaubt, das das Helios-Gelände als zentraler Punkt in Ehrenfeld, für kreative Gedanken und Kulturelle Vielfalt stehen sollte und dies nicht durch eine Shopping-Mall wiedergespiegelt wird.
Email: kultur@bihelios.de
Stadtentwicklung
Wir wollen keine Shopping Mall auf dem Heliosgelände, weil diese hier weder gebraucht noch gewollt wird. Wir möchten die Venloer Straße als eine lebendige vielfältige und zentrale Einkaufsstraße erhalten.
Wir beschäftigen uns mit den Potenzialen des Heliosgeländes, das wegen seiner zentralen Lage in Ehrenfeld eine entscheidende Rolle in der zukünftigen Entwicklung unseres Stadtteils spielen wird und entwickeln Vorschläge, was auf dem Heliosgelände im Zusammenhang mit unserem Viertel in Zukunft stattfinden kann.
Wir erkunden die Historie und die jetzige bauliche Situation im Zusammenhang mit den umliegenden Quartieren, wir betrachten mögliche Entwicklungen des Verkehrs und der öffentlichen Räume.
Wir diskutieren die Themen: Städtebauliche Strukturen und der Umgang mit den teilweise denkmalgeschützten Bestandsbauten, vorhandene und gewünschte Nutzungen, Wegeverbindungen und Sichtachsen, die Qualität von öffentlichen Plätzen und Möglichkeiten der klimagerechten Stadtplanung auf dem Heliosgelände.
Wir sind uns auch der sozialen Komponente der Stadtentwicklung bewusst und sehen die Gefahr einer sog. Gentrifizierung, d. h. eine Verdrängung ökonomisch schwacher Bewohner aus Ehrenfeld. Daher fordern wir einen stärkeren Anteil an Wohn- und Bildungsnutzung auf dem Heliosgelände – also auch öffentlich geförderte Mietwohnungen, Wohnungen für Jung und Alt, innovative Wohnformen für Studenten oder Kreative ohne dicken Geldbeutel und Bildungseinrichtungen.
Wir greifen die Entwicklungsziele des von Bürgern erarbeiteten und 2002 in der Bezirksvertretung verabschiedeten Leitbild Ehrenfeld auf: die Aufenthaltsqualität zu verbessern, Flanieren zu ermöglichen, mehr inhabergeführte und ethnisch ausgerichtete Angebote zu schaffen. Das Nebeneinander von “professionellen” Anbietern mit Stadtgrenzenüberschreitender Ausstrahlung, “traditionellen” Angeboten, die auf den Stadtteil ausgerichtet sind und “Kultur von unten” wurde als typisch für Ehrenfeld beschrieben – das gilt immer noch!
Wir wünschen uns eine kleinteilige gemischte dem Stadtteil entsprechende Bebauung, Raum für soziales Leben, Wohnen, Kultur und Handel, mit horizontaler und vertikaler Begrünung und hoher Aufenthaltsqualität.
Wir sehen die Heliosstraße als zukünftige Kulturmeile mit Galerien, Ateliers, Institutionen und Veranstaltungen in den Altbauten und Hallen, der Ehrenfeldgürtel hat das Potenzial eines städtischen Boulevards. Wir wollen den Grünen Weg als Fuß- und Radweg durch das Gelände bis zur Venloer Straße verlängern, gesäumt von öffentlichen Plätzen und großen Bäumen.
Wir werden unsere Ideen und realisierte Beispiele in das in der zweiten Jahreshälfte stattfindende Bürgerbeteiligungsverfahren einbringen und Anregungen für den im Anschluss geplanten Städtebaulichen Wettbewerb liefern.
Wir haben ein Modell des Heliosgeländes im Maßstab 1:200 mit den Bestandsbauten und den angrenzenden Straßenfassaden gebaut, an dem sich jeder Bürger ein eigenes Bild von den Vorschlägen machen und sich am Diskussionsprozess beteiligen kann.
Wir werden die Möglichkeit bieten, verschiedene Bebauungs-Vorschläge hineinzusetzen und so die Vor- und Nachteile für jeden Bürger dreidimensional zu veranschaulichen.
Almut Skriver ist Architektin und lebt mit ihrer Familie seit 15 Jahren in Ehrenfeld, wo sie mit ihrem Mann ein Architekturbüro betreibt. Sie engagiert sich in der BI Helios, weil sie der Überzeugung ist, dass nur eine gemischte Bebauung mit vielfältigen Nutzungen und großzügigen öffentlichen Räumen Ehrenfeld langfristig voranbringt.
Email: stadtentwicklung@bihelios.de
Liebe Aktive in und für Ehrenfeld!
Mein Mann und ich wohnen zwar erst 4 Jahre in Ehrernfeld, haben aber von den Heliosbebauungsplänen erfahren und möchten uns dem “Widerstand” anschließen. Daher wollen wir diese Initiative unterstützen, wissen nur nicht so recht wie, wir würden uns wohl am ehesten in der Stadtentwicklung wiederfinden. Was meint ihr?
Beste Grüße
Susanne Scheel
@Susanne und Michael: Das könnt ihr am besten selbst entscheiden, da es hier zuallererst um eure Interessen und Fähigkeiten geht. Kontaktiert am besten die Stadtentwicklungsgruppe um zu einem Treffen eingeladen zu werden!
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